Sie steht vor dem Spiegel.
Sieht ihr Gesicht.
Nein, alles was sie sieht, ist ihre Seele.
Teile, die davon noch übrig sind.
Sie soll nichts dramatisieren, und doch tut sie es.
Denn das, macht sie doch aus.
Jedes Mal, wenn sie wieder vor dem Spiegel steht,
dann weiß sie, dass ihre Seele, wieder ein Stück zerbrochen ist.
All ihre Texte, die sie schreiben mag, sollen von dem Schicksal,
von dem Leid,aber nicht von der Freude oder dem Glueck handeln.
Denn all das, scheint ihr so oft verborgen.
Aber sicher,kennt sie Freude,doch bedeutet sie ihr kaum noch was.
In der Schule, da lacht sie. Aber keiner von ihren Mitschuelerinnen
sieht die Traenen unter ihren Augen.
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jeden tag, wenn sie aufsteht, da fragt sie sich, wofuer eigentlich.
wo ist mein sinn. wo ist meine kraft. wo ist das, was mich wirklich
am leben haelt. die musik ist da. sie erhaelt sie. aber nicht auf dauer.
alles wofür es sich einmal gelohnt hat aufzustehen, ist weg.
die trauer danach, füllt sie einfach aus. das loslassen, das versuchte sie.
sehr oft. doch. es gelingt ihr einfach nicht. denn ihr fehlt einfach ihre beste
freundin. die, die ihr immer wieder mut gemacht hat. die sie nie hat fallen
lassen ..
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